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Erfahrungen eines Hobby-Webentwicklers

Google Analytics „legaler“ machen

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Google Analytics war in letzter Zeit häufig in den Medien. Immer wieder wurde der Umgang mit personenbezogenen Daten von Datenschützern kritisiert. Jetzt hat Google reagiert und zwei Optionen veröffentlicht, die dem Ärger der letzten Zeit Abhilfe schaffen sollen.


1. Plugin für Besucher

Zum einen kann ab sofort ein offizielles Deaktivierungs-AddOn für alle gängigen Browser (außer Safari) heruntergeladen werden. Es sorgt ganz einfach dafür, dass keine Daten vom Besucher zu Google Analytics gelangen. Damit besteht zwar nicht die Möglichkeit, den Dienst legaler zu machen, trotzdem haben Benutzer jetzt die Chance, Aufzeichnungen ihres Surf-Verhaltens zu blockieren.

2. Code für Webmaster

Auf der anderen Seite können Webmaster ihren Google Analytics Code um eine weitere Zeile ergänzen. Ich beschrieb bereits im Januar, wie man Google Analytics asynchron laden kann. Diesen Code verändern wir nun wie folgt:

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<script>
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXX-X']);
_gaq.push(['anonymizeIp']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
 
(function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
})();
</script>

Es wurde eigentlich nur eine Zeile hinzugefügt.

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_gaq.push(['anonymizeIp']);

Sie bewirkt, dass die letzte Achtergruppe der IP-Adresse vernachlässigt wird. Somit werden zwar die geographischen Angaben in den Statistiken etwas ungenauer, sollten jedoch immer noch ausreichend sein, um einen Überblick zu bekommen. Zudem ist man auf der sicheren Seite, was den Datenschutz anbelangt.

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